2 Klicks für mehr Datenschutz

26. September 2011

Seit einigen Wochen ist Facebook wieder im Fokus der Datenschützer. Stein des Anstoßes ist der „Gefällt-mir“ Button, der auf zahlreichen Webseiten und Blogs eingebunden wird. Auch hier im Blog findet sich der Button unter den Artikeln.

Das Problem

Bereits beim Laden der Webseite und damit auch der „Social Media“ Buttons werden Daten an den Betreiber des jeweiligen Netzwerkes übertragen. Diese Verbindungsdaten enthalten u.A. die IP Adresse des Besuchers und die aktuelle URL. Ist der Besucher Mitglied eines der sozialen Netzwerke, so wird auch eine eindeutige Kennung übertragen, die mit dem Benutzerkonto verknüpft ist.

Mit diesen Daten lassen sich Nutzerprofile erstellen, die nicht mit dem deutschen Datenschutz vereinbar sind. Erschwerend kommt hinzu, dass die Netzwerkbetreiber zumeist ihren Sitz in den USA haben.

Die Lösung

Auch der Heise Zeitschriften Verlag war auf seinen Nachrichtenseiten mit dem Problem konfrontiert und hat eine Lösung erarbeitet: 2 Klicks für mehr Datenschutz.

2 Klicks für mehr Datenschutz

Die Lösung besteht darin, dass die „Social Media“ Buttons standardmäßig nur deaktiviert eingebunden werden und keine Verbindung zu jeweiligen Netzwerk aufbauen. Erst wenn der Besucher willentlich die Buttons aktiviert, wird die ursprüngliche Funktionalität und damit die Verbindung zu den Servern von Facebook, Twitter und Google hergestellt. Der Besucher erteilt also seine Zustimmung, dass die Verbindungsdaten an die jeweiligen Netzwerkbetreiber übertragen werden.

Auch ich nehme den Datenschutz ernst und setze die 2-Klick Lösung auf meinem Blog ein. Die Einwilligung zur Datenübertragung kann für jeden Artikel einzeln oder global für die ganze Website vorgenommen werden.

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